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Engagement lohnt sich – endlich ist es soweit!. Der Bau unseres Gemeindekulturzentrums mit integrierter Feuerwehr beginnt.
Viele Jahre sind von der ersten Idee bis zum Beginn der Bauarbeiten vergangen. Die Fläche, auf der das Gebäude steht, sollte verkauft werden. Der Ortsbeirat Kummersdorf hat sich 2014 bereits dafür eingesetzt, dass diese Flächen nicht verkauft werden. Da das Gemeindehaus zu klein geworden ist und das Feuerwehrgerätehaus schon längst nicht mehr den gültigen Normen entsprochen hat, brauchten wir eine Fläche, um beides an einem Standort neu zu bauen. Das ist gelungen. Etwa zur selben Zeit gab es eine Möglichkeit, das Projekte gefördert werden, wenn in den ländlichen Regionen Feuerwehrgerätehäuser und Gemeindehäuser zusammen an einem Standort konzentriert werden. Das wurde damals durch den Landesfeuerwehrverband Brandenburg unterstützt. Dafür standen LEADER Fördermittel bereit. Letztlich war unser Projekt aber nicht über diesen Weg förderfähig. Es mussten also andere Wege gefunden werden.
Wir konnten dann aber unser Projekt weiter entwickeln und die Ideen zu Papier bringen. Irgendwann war es dann soweit, dass die Kosten ermittelt werden konnten. Damit konnten Fördermittelanträge gestellt werden. Diese wurden auch gestellt. Der erste Fördermittelbescheid konnte öffentlichkeitswirksam am 24.05.2024 übergeben werden. Bei LEADER gab es noch eine keine Verzögerung und wir mussten eine „Extrarunde“ drehen. Als dann endlich alle entsprechenden Bescheide eingetroffen sind, konnten die Mittel im Haushaltsplan der Stadt Storkow (Mark) eingestellt werden.
Mittlerweile waren auch die Unterlagen für den Bauantrag zusammengestellt so dass dieser beim Bauamt in Beeskow gestellt werden konnte. Dieser wurde positiv beschieden.
Damit konnten die Stadtverordneten letztlich den Weg frei machen, um das Projekt zu realisieren. Wobei „frei machen“ nicht ganz richtig ist. Während der ganzen Projektlaufzeit mussten immer wieder Beschlüsse gefasst werden, um das Projekt Stück für Stück voranzubringen. Ob es Bebauungspläne, Öffentlichkeitsbeteiligungen, Haushaltsbeschlüsse oder letztlich auch die Vergaben an die Firmen waren, die das Ganze umgesetzt haben – die Stadtverordneten waren immer auf der Seite des Gemeindekulturzentrum Kummersdorf.
Im März war dann nun also Baubeginn. Alles einzäunen, WC aufstellen, Bauwagen platzieren, Wasser, Baustrom, usw. aufbauen. Und los geht es!
Die Baufläche wurde abgesteckt, freigeschoben, vergemessen. Die Fundamente wurden gegossen und die Bodenplatte gefertigt. Dann kamen auch schon die ersten Steine und plötzlich stand da schon etwas, was nach einem Gebäude aussah. Wo vor knapp einem Jahr zum Besuch der Bewertungskommission des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ eine Videoleinwand aufgehängt war, um das Projekt zu präsentieren, steht nun ein Baukörper, der die Dimensionen des späteren Gebäudes erahnen lässt.
Die Grundsteinlegung steht an. Allerdings sind die Mauern schon ziemlich hoch. Mancher fragte, wann denn Richtfest sein wird. Scherzhaft wurde von einigen Besuchern „in einer Woche“ geantwortet.
So schnell ging es dann doch nicht.
Hier in loser Abfolge ein paar Eindrücke während der Bauphase. Diese können gerne durch eigene Bilder erweitert werden. Falls also jemand seine Bilder von der Bauzeit hier veröffentlichen möchte, der kann sie gerne an Mike Mielke senden. Kontaktdaten stehen im Impressum. Mit der Zusendung der Bilder wird automatisch die Erlaubnis zur Veröffentlichung und zur weiteren Nutzung erteilt. Die Galerie wird damit weiter wachsen. Am Ende werden wir die Bilder in einem kleinen Video zusammenschneiden. Falls jemand Interesse hat, an dem Video mitzuarbeiten, bitte ebenfalls Kontakt zu Mike Mielke aufnehmen.
Die Bewertungskommission hat uns besucht und wir haben uns präsentiert.
Früh morgens um 6 Uhr in Kummersdorf. Sehr früh? Nunja, es ist ein wichtiger Tag in Kummersdorf. Die Bewertungskommission des Landeswettbewerbs hat sich angekündigt. Die Vorarbeiten sind alle schon gelaufen, aber es mussten noch die letzten Aufbauarbeiten gemacht werden, die über Nacht nicht stehen bleiben können.
Am 17.07.2025 waren kurz nach 8 Uhr war die Bewertungskommission am vereinbarten Treffpunkt. Die Begrüßung durch die Blechvibratoren mit der Brandenburghymne hat gleich am Morgen schonmal die Bewertungskommission eingestimmt. Die Begrüßung durch die Bürgermeisterung erfolgte dieses Mal als Videoeinspieler. Und die Begrüßung als Liveübertragung aus der Kita zauberte ein Lächeln ins Gesicht aller Teilnehmer der Präsentation.
Die Stationen, die die Bewertungskommission besucht hat, waren ähnlich denen aus dem Kreiswettbewerb. Aus Zeitgründen waren die Wege etwas kürzer, aber der Zeitplan der Bewertungskommission war recht straff, da nach uns noch zwei weitere Dörfer besucht werden mussten.
Die Präsentation fand im Gemeindehaus statt. Dort wurden Infos aus der Geschichte, aus der Gegenwart und über die Zukunft der Bewertungskommission präsentiert. Danach ging es in den Jugendclub. Dort wurde Kunst als „begehbares Kunstobjekt“ ausgestellt und das Projekt united-beats vorgestellt und die Wirkung auf die Gegenwart und Zukunft erläutert.
An der nächsten Station haben wir unser großes Bauprojekt „Gemeindekulturzentrum mit integrierter Feuerwehr“ vorgestellt. Hierbei wurde auf die finanzielle Unterstützung vom Land Brandenburg (Feuerwehrinfrastrukturrichtlinie), LAG Märkische Seen (LEADER-Förderung) und vom Landkreis Oder-Spree für die Realisierung eingegangen. Jedoch wurde besonders herausgestellt, dass das Projekt von Grund auf von den Bürgern aus Kummersdorf entwickelt und getragen ist. Unterstützung gab es hier vom Landrat Frank Steffen und von Grit Körmer (LAG Märkische Seen).
Die Bewertungskommission machte an der nächsten Station kurz Halt: Tischlerei Grund. Der Ausbildungsbetrieb hat hier sein ehrenamtliches Engagement präsentiert. Die Tischlerei Grund baut im Rahmen von Praxistagen der Europaschule Wanderhütten, die an Rad- und Wanderwegen aufgestellt werden. Dabei lernen die Praktikanten, wie die Planung und Umsetzung so einer Wanderhütte erfolgt.
Nächste Station: Dorfplatz / Feuerwehr. Hier entsteht das Gemeinschaftsfoto. Danach wird der Multifunktionale Infopunkt und die Feuerwehr vorgestellt. Das bisherige Feuerwehrgerätehaus ist ein ortsbildprägendes Gebäude muss erhalten bleiben und ist ein schöner Hintergrund der Feuerwehrfahrzeuge, die hier in Kummersdorf einmal stationiert waren und sind. Für den Multifunktionalen Infopunkt gab es Unterstützung von Claudia Bartel und Hagen Platz vom Landkreis.
Am Volleyballplatz wurde nur langsam vorbeigefahren und auf die sportlichen Aktivitäten hingewiesen, die hier laufen. Beispiele sind das sonntägliche Volleyballspielen oder der Sportliche Sonntag. Ziel für die Eile war nämlich die Künstlerin Irmingard Stelter-Lehmann und Ihrer Mosaikwand. Es ist ein aus Fliesenteilen hergestelltes Mosaik, welches eine Geschichte erzählt. Hier waren Workshops und der Kreative Sonntag Themen.
Am Maulbeerbaum an der Kummersdorfer Schleuse warteten der Zeidler, der Nachtwächter und der Alte Fritz auf die Bewertungskommission. Hier konnten die reifen Maulbeeren auch mal gekostet werden. Hier gab es auch eine kleine Anekdote, die von den Gefährten der Nacht vorgeführt wurden. Weiter ging es vorbei an der Kita Kanalkieker. Hier waren die Kids nochmal kurz zum Zaun gerannt, um der Bewertungskommission zuzuwinken.
Die Finale Station war dann das Geländer der WSV. Hier hat die Volkssolidarität zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. Die Bewertungskommission konnte sich hier nochmal ein Bild über den zweiten Ausbildungsbetrieb in Kummersdorf machen und nebenbei ein Käffchen schlürfen.
In der Abschlussbesprechung hat man uns eine sehr gute Präsentation bestätigt. Der Tag war der vorläufige Höhepunkt im Wettbewerb.
Die Auswertung und Siegerehrung erfolgte dann am 12.09.2025 in Fredersdorf im Kreis Potsdam-Mittelmark. Mit uns angereist waren auch Hagen Platz vom Landkreis und der Zeidler von Storkow, sowie unsere Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig.
Fredersdorf (PM) hat hier eine wirklich gut organisierte und würdevolle Siegerehrung präsentiert. Moderiert wurde die Siegerehrung von Antenne Brandenburg Moderator Cristofer Hameister. Die Grußworte von Ministerpräsident Dietmar Woidtke übermittelte Hanka Mittelstaedt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Sie betonte in einer eigenen Rede auch nochmal das Engagement aller Teilnehmerdörfer und würdigte jegliches ehrenamtliche Wirken vor Ort. Es folgten weitere Redebeiträge und Grußworte. Hervorgehoben wurde besonders das enge Punktefeld aller Teilnehmerdörfer. Es wurde allgemein eine hohe Qualität der Präsentationen bescheinigt und die zeuge davon, dass jedes der Teilnehmerdörfer für die Zukunft gerüstet ist. Letztlich haben nur Nuancen entschieden.
Und dann wurde es ernst! Die Siegerehrung stand an. Es wurden zuerst alle Teilnehmerdörfer aufgerufen, die teilgenommen haben. Danach die, die auch Gewinne eingefahren haben. Gewonnen haben Naugarten (Uckermark) und Frankena (Elbe-Elster). Platz 3 erreichte Kletzke (Prignitz). Sonderpreise gab es für Malterhausen (Teltow-Fläming), Peickitz (Oberspreewald-Lausitz), Reetzerhütten (Potsdam-Mittelmark) und Tremmen (Havelland). Kummersdorf ist leider in 12. Landeswettbewerb Brandenburg leer ausgegangen.
Wir gratulieren den Gewinnerdörfern und drücken Naugarten und Frankena die Daumen für den 28. Bundeswettbewerb 2026.
Im Rückblick waren der Kreiswettbewerb 2024 und auch der Landeswettbewerb 2025 eine Bereicherung. Daher können wir nur jedes Dorf ermutigen, das die Teilnahmebedingungen erfüllt, wirklich am Wettbewerb teilzunehmen.
Lecker schmecker! Ein Sonntag im Herbst in Kummersdorf. Kulinarische Köstlichkeiten ab 11 Uhr. Heute bleibt die Küche kalt, denn ich bin in Kummersdorf bald!
Es wird wieder – wie der Name schon sagt – viel Kulinarisches geboten. Den ganzen Tag schlemmen, Freunde treffen oder wiedersehen, den Kummersdorfer Herbst genießen. Sie dürfen gespannt sein auf folgende Leckereien:
Wer nicht genug bekommen kann, kommt am 03.10.2025 ab 16 Uhr zum VORGLÜHEN.
Wir suchen das schönste Essensbild vom Kulinarischen Sonntag 2025. Sie Fotografieren auf dem Kulinarischen Sonntag und senden bis zu drei Bilder ein. Unsere Newsletter-Empfänger sind die Jury und stimmt über das beste Bild ab. Mehr dazu später auf dieser Seite.
21 Tage mit Team Kummsen City für Storkow in die Pedale treten und gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität fördern. Jeder Kilometer zählt – dabei sein und den Unterschied machen!
Anmelden und losfahren. Vom 01.09.-21.09.2025 macht Storkow wieder beim Stadtradeln mit. Kummersdorf ist dieses Jahr mit einem Team dabei. Melden Sie sich an und machen Sie beim Team Kummsen City mit. Ob nur der Weg zum Bäcker, zum Kaffeekränzchen, zum Rommeespielen, zur Feuerwehr, zur Ortsbeiratssitzung, zu Bekannten un Verwandten, ob von Kummersdorf nach Storkow oder Paris – Erkner – Rom. Klimaschutz kennt keine Gemeindegrenzen.
Hauptsache Sie wohnen in Kummersdorf, sind in einem Verein aktiv oder arbeiten hier. Um mitzumachen können Sie überall radeln. Auch beim Radscharmützel am 07.09.2025.
Die Kilomter kann man online im eigenen Profil eintragen oder mit der Stadtradeln-App automatisch loggen. Aber selbst wenn man keinen eigenen Account hat, kann man mitmachen. Eine Person, die beim Stadtradeln angemeldet ist, kann die gefahrenen Kilometer auch eintragen.
Melden Sie sich im Team Kummsen City an: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=95955
Sie können natürlich auch ohne Team für Storkow mitradeln: https://www.stadtradeln.de/storkow Aber im Team radelt es sich schöner.
Barrierefreier Zugang, neues Wetterschutzhäuschen, modernere Anzeigen und eine schöne Umfeldgestaltung – nach 3 Wochen Bauzeit sollen die Züge wieder fahren und der Bahnhof Kummersdorf in neuem Glanz erscheinen.
Die DB InfraGo – seines Zeichens für die Infrastruktur der Deutschen Bahn zuständig wird ab 04.07.2025 den Bahnhof in Kummersdorf umgestalten. Der Bahnsteig wird erhöht aufgebaut, um den Einstieg in die Züge barriereferi zu gestalten. Das bisherige Wetterschutzhäuschen ist auch ein Fahrradständer. Dieses wird in dem Zuge entfernt und dafür ein modernes Wetterschutzhäuschen und moderne Fahrradständer aufgebaut. Auch neue Reisendeninformationsanzeigen, digitale Bauanzeiger sowie auch ein Info Taster werden installiert. Mit letzterem werden auch Personen, die sehbeeinträchtigt sind, Informationen abrufen können.
Auch das Umfeld soll gestaltet werden. Hierzu wird die DB InfraGo eine naturnahe Bahnhofsbeschilderung mit DB-Insektenhotel aufbauen. Auch die technischen Anlagen (Verteilerkästen, Vitrinenrückseiten, Trafohäuschen, usw) sollen „mit regionalem Bezug zur Aufwertung der Verkehrsstation und gegen Graffiti-Schmierereien“, so die DB InfraGO, gestaltet werden. Die umfeldgestalterischen Maßnahmen könnten sich jedoch noch bs ins Frühjahr 2026 hinziehen. Hier spielen auch Pflanzzeiten eine Rolle.
Seitens der Stadtverwaltung wird das alte Wetterschutzhäuschen zurückgebaut und die PKW-Stellplätze neu gestaltet bzw. instandgesetzt. Der Ortsbeirat Kummersdorf hat hierbei gegenüber der Stadtverwaltung gefordert, dass die Zuwegung vom bisherigen Gehweg, der je nach Wetterlage in einer Pfütze oder im Schotter endet, zum neuen Zugang zum Bahnsteig in diesem Zusammenhang ebenfalls mitgebaut werden muss. Da das Grundstück, welches dafür genutzt werden muss, der Stadt gehört, kann die DB hier nicht tätig werden.
Für die Baumaßnahme der DB InfraGO wird der Bahnverkehr unterbrochen. Diese ist gemäß Planungen zwischen dem 04.07. und 25.07.2025 angesetzt. Ein Schienenersatzverkerh wird eingerichtet. Ab 26.07.2025 fährt die Bahn dann iweder ganz regulär vom Bahnhof Kummersdorf.
Unterstützungen für mobilitätseingeschränkte Personen bietet die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) der DB nach Voranmeldung (24h) unter der Telefonnummer 030-6521 28 88 oder per E-Mail unter msz@deutschebahn.com.
Kummersdorf nimmt nun schon seit 2003 regelmäßig an dieser 48h Aktion der Brandenburgischen Landjugend teil. In den meisten Orten sind es Jugendgruppen, in Kummersdorf sind es auch die ältere Jugend und die noch viel ältere Jugend, die hier was fürs Land bewegen.
In diesem Jahr sind ein paar Projekte auf der Agenda. Sehr gerne ist viel Hilfe gesehen. Direkt in den Projekten, bei der Vor- / Nachbereitung oder bei der Verpflegung. Meldet euch einfach beim Ortsbeirat, wenn ihr helfen wollt und wir ihr unterstützen könnt.
Viele Projekte sind dabei im Laufe der Jahre realisiert worden, um Kummersdorf wieder ein Stück schöner zu machen. In diesem Jahr gibt es wieder ein paar Punkte auf der Liste.



Jeden Tag nutzen wir sie – unsere Brücken in Kummersdorf. Sie verbinden unsere Ortsteile Siedlung Ost/ West mit dem Ortskern oder andersherum. Je nachdem, von wo man kommt. Manchmal wird die Hauptstraßenbrücke sehr strapaziert, da sie als Umleitung der A12 genutzt wird. Jeden Montag – Freitag überqueren die Kanalkiekerkinder die Schleusen- oder auch die dahinter liegende kleine Holzbrücke auf dem Weg zur Kita.
Und jetzt die Geschichte dazu:
Vor 80 Jahren wurde die Hauptbrücke so zerstört, dass man diese nur noch auf einer Seite als Fußgänger oder mit dem Fahrrad nutzen konnte, aber eigentlich nicht sollte. Dabei musste sehr aufgepasst werden. Die Metallplatten waren teilweise kaputt, hatten Löcher. Es ging im Zickzack hinüber. Ein falscher Schritt und man wäre im Storkower Kanal gelandet. PKW, Fuhrwerke, größere Fahrzeuge konnten nicht auf die andere Dorfseite fahren – eine sehr große Einschränkung für einige Zeit. Die Schleusenbrücke wurde wohl komplett – ebenfalls durch Sprengung – zerstört.
Kurzfristig und provisorisch wurde eine Zugbrücke aus Holz erbaut. Sie führte von Wolzig kommend auf dem Grundstück rechts neben der jetzigen Hauptbrücke auf die andere Seite zum heutigen Spielplatz. Die über 50-jährigen unter uns sollten die Reste der Zugbrücke am Spielplatz noch in Erinnerung haben. Verköstigt wurden die Brückenbauer übrigens direkt im Dorf. Mal schnell zum Imbiss fahren war damals keine Option..
Hat jemand von euch historische Fotos oder weitere Infos, die wir ergänzen können?
Die Idee, die 2020 geboren wurde, trägt jetzt erste Früchte. Am 03.12.2024 fand in der Burg Beeskow die Abschlussveranstaltung zum Kreiswettbewerb statt.
Unter dem Motto „Wir sind Kummsen – Unser Dorf hat Zukunft“ haben wir die ersten Ideen 2020 zusammengetragen. Dann war Pandemie und der Wettbewerb wurde ausgesetzt. 2024 wurde dann eine neue Runde gestartet. Zur Teilnahme haben sich angemeldet: Kummersdorf und Kehrigk aus der Stadt Storkow und Rauen. Im Laufe der Zeit zog Kehrigk seine Teilnahme aber wieder zurück.
Die Jury hatte einges auszuwerten. Ein Dorf war bei den Bewerbungsunterlagen besser, das andere Dorf bei der Präsentation des Dorfes. Insgesamt wurden bei der Abschlussveranstaltung die Stärken und das Verbesserungspotential benannt. So haben alle Teilnehmerdörfer wertvolle Informationen erhalten. Der zweite Sieger – Rauen – für die eventuelle, erneute Bewerbung im Jahr 2027 und Kummersdorf für die Teilnahme am Landeswettbewerb 2025.
Aber weil wir Kummersdorf sind, wird auch der erste Advent traditionell begangen. Unser Lichterfest findet direkt einen Tag nach Härchens Adventszaber statt. Wie immer an der Dorftanne und wie immer ab 16 Uhr.
Kleine kulinarische Köstlichkeiten zur Adventszeit bringt jeder Besucher zum Teilen mit anderen Besuchern mit. Wir leuten dann die Adventszeit mit dem Einschalten der Lichter ein.
Am 01.12.2024 ist der 1. Advent. Wir hier in Kummersdorf „vorverlängern“ diese schöne besinnliche Zeit und freuen uns am bereits 30.11.2024 auf die Einstimmung beim mittlerweile traditionellen Adventszauber im Hofhaus Härchen. Das klingt jetzt schon nach einem netten Beisammensein…Bis bald.
Am Abend bzw. in der Nacht vom 10. – 11.10.2024 gab es ohne Kamera-/ Handynachtmodus sichtbare und vor allem auch rote Nordlichter! Das passiert nicht allzu oft. Hier ein paar Impressionen. Aufgenommen über unserem Dorf, am Bahnhof Kummersdorf (Storkow) und am Flughafen in Friedersdorf. Gegen 20:30 Uhr fing es langsam und zart an, gegen 23 Uhr konnte man das rote Licht blassrosa mit bloßen Augen sehen und gegen ca. 3 Uhr ebbten die Nordlichter erst ab. So selten, so besonders! Am nächsten Tag gab es nicht wenige, die nicht ganz so ausgeschlafen aussahen.. Wir freuen uns über weitere interessante Aufnahmen, die wir gern zur Bildergalerie hinzufügen.
Mehr über Nordichter gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht
Hier gibt es eine kleine Auswahl an Bildern als Rückblick auf den Kulinarischen Sonntag. Wenn Sie noch weitere Bilder haben, die hier veröffentlicht werden sollen, bitte einfach Kontakt aufnehmen.
Lange haben wir uns darauf vorbereitet. Den Antrag geschrieben, das ganze Jahr über informiert, Aktionen gestartet und jetzt endlich ist Zieleinlauf.
Wir freuen uns, der Jury zum Kreiswettbewerb „Unser dorf hat Zukunft“ unser Kummersdorf und die Zukunftsperspektiven zu präsentieren. Am 09.10.2024 um 15 Uhr ist es soweit.
Ganz klar: Ohne Vergangenheit keine Zukunft. Daher wird es bei der Ortsteilbereisung eine Mischung aus dem bisher Erreichten unnd Zukunfstperspektiven geben. Das bisher Erreichte ist immerhin der Sockel für alles, was wir in der Zukunft machen wollen. Wir wollen aber noch nicht zu viel verraten, da wir im Wettbewerb stehen.
Informationen zum Kreiswettbewerb selbst gibt es oben im Menü oder hier.
Zu Beginn waren im Landkreis Oder-Spree 3 Teilnehmer für den Kreiswettbewerb gemeldet. Rauen, Kehrigk und Kummersdorf. Kehrigk hat seinen Antrag wieder zurückgezogen. Somit haben wir also nur och Rauen als Mitbewerber. Es wird sich zeigen, wer diesen Wettbewerb gewinnt. Die Jury wird entscheiden. Der Sieger nimmt nächstes Jahr beim Landeswettbewerb statt. Andere Jury, neue Herausforderungen – aber durchaus machbar. Das kleine Dorf Sauen im Landkreis Oder-Spree hat sogar den Bundeswettbewerb gewonnen. Auf geht’s! Zum Finale.
Der Kulinarsche Sonntag steht vor der Tür. Am 06.10.2024 ab 11 Uhr gibt es wieder viele Leckereien. Das sind unter Anderem:
Weiterhin wird es einen Hoftrödelmarkt durchs Dorf geben. Dieser wird wie zur Pandemiezeit bei den Leuten auf den Höfen sein. Eine Karte wird auf Google Maps verfügbar sein.
Die Jugendfeuerwehr Kummersdorf ist mit einer kleinen Vorführung ebenfalls mit am Start.
Für den Kuchen bittet die Volkssolidarität um Kuchenspenden. Am 06.10.2024 ab 8 Uhr können diese im Gemeindehaus abgegeben werden.
Am 20.05.2013 haben wir uns auf der alten Brücke in der Hauptstraße getroffen, um die alte Dame zu verabschieden. Es sollte ein Neubau her. Die Brücke wurde abgerissen und das Dorf wurde dadurch geteilt. Wer von West nach Ost oder umgekehrt wollte, musste wohl oder übel einen Umweg fahren. Manch einer fand Schleichwege, manche LWs zerfuhren die Radwege, obwohl es weiträumige und gut ausgeschilderte Umleitungen gab. Spatenstich für den Neubau war am 01.07.2013.
Die Bauarbeiten liefen im Großen und Ganzen ohne größere Probleme, wenn man mal den Schaden am Gas Dyker durch die Rammarbeiten der Spundwände absieht.
Einmalig, und für Projekte in Deutschland nicht normal war die Bauzeit, die etwa 6 Wochen vor dem Termin endete. Die Brücke wurde dann schließlich am 10.07.2024 für den Verkehr freigegeben. Entstanden ist eine schöne Brücke, die sich super in das Ortsbild integriert.
10 Jahre später, am 10.07.2024, wollen wir gemeinsam an die Bauzeit erinnern und feiern die Wiedervereinigung des West-Dorfes mit dem Ost-Dorf durch die Freigabe der neuen Brücke. Freie Fahrt seit 10 Jahren.
Wer vorbeikommen mag, kann das gerne am 10.07.2024 um 18 Uhr machen. Wir treffen uns vor der Feuerwehr (Dorfplatz). Essen und Getränke bringt jeder mit (ähnlich wie beim Lichterfest zum Advent).